Pressemitteilung Mai 2009
Hoch hinaus in Hanerau-Hademarschen
In Hanerau-Hademarschen / Schleswig-Holstein wird zur Zeit ein Naturhochseilgarten der neuen Generation gebaut.
In dem rund vier Hektar großen Waldstück am Ortsrand wird den Besuchern mit der Eröffnung Ende Mai diesen Jahres bisher einzigartige Herausforderungen geboten. Auf mehreren Abenteuer-Parcours entstehen Kletterelemente verschiedener Art und vielfältigem Schwierigkeitsgrad.
Über Hängebrücken in vier Meter Höhe geht es auf kniffeligen Seilwegen und flexiblen Hängeleitern über Flohsprung und Swinging Tires auf bis zu 12 Meter hoch über den Erdboden.
Doch das ist noch nicht alles.
Absolut überwältigend ist der Wipfelpfad: In berauschender Höhe von 25 Metern gibt der Weg durch die Baumkronen den außergewöhnlichen Kick und Genuss.
Das Klettern weit oberhalb der übrigen Parcours erschließt einen Weg durch die Abgeschiedenheit von Wipfelhöhlen über Blätterdächer in offene, weite Landschaft in normalerweise unzugängliche Umgebungen.
Ermöglicht wird dieser Ausflug über den Dächern des Waldes durch die eigens dafür aufgerichteten Holzmasten.
Die Anlage bietet noch weitere aufregende Attraktionen.
Auf dem Gelände steht ein alter Flakturm, der bisher als Aussichtspunkt diente. Dieser wird in die Parcours integriert. Die Konstrukteure haben sich ein weiteres Hindernis einfallen lassen. Von außen erscheint die Fensteröffnung recht schmal, in die sich in 11 Meter hoch über dem Boden über einen Seilweg in den Turm gehangelt wird. Auf dem Turm bietet sich ein grandioser Blick von über 30 km in die Weiten Schleswig-Holsteins.
Die Lounge unterhalb der Dachplattform lädt zu einer kleinen Verschnaufpause ein, bevor die Besucher sich anschließend über die mit 160 m einer der längsten Seilbahnen Deutschlands wieder hinab schwingen können.
Auf insgesamt über 900 m Parcour-Länge bietet der Hochseilgarten Hanerau-Hademarschen damit einmaligen Kletterspaß.
Initiatoren sind Jörn Nitsch und Tilo Krause, die bereits einige Erfahrungen in der Konstruktion und Planung von Hochseilgärten vorweisen können.
Jörn Nitsch, Geschäftsführer der Firma UP!Feinklettern, ist begeistert von den Bedingungen auf den Hademarscher Bergen. "Das ist ein wundervolles Gelände mit optimalen Möglichkeiten, hier haben wir alle für uns entscheidenden Punkte gefunden."
Zu den idealen Bedingungen zählen neben der als Park angelegten Waldfläche mit bis zu 30 m hohen Eichen und Buchen auch die 5000 Jahre alten Hügelgräber. Die Gräber werden in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege durch einen Archäologiepfad informativ für die Besucher miteingebunden.
Der Standort ist ideal. Hanerau-Hademarschen ist durch die Nähe zur A 23 gut zu erreichen. Hamburg ist nur eine ¾ Stunde Autofahrt entfernt. Zentral im Herzen Schleswig-Holsteins gelegen, ist das Ausflugsziel auch für Urlauber des Bundeslandes optimal erreichbar. Mit dem Nahverkehr lässt es sich durch die Bahnanbindung Büsum-Neumünster anreisen. An dem Ort am Nord-Ostseekanal führen zudem mehrere Rad- und Wanderwege vorbei.
Die Anlage verbindet Freizeitpark mit Spielplatz.
In keinem anderen Hochseilgarten wurden bislang so innovativ derartig begeisternde Herausforderungen zwischen bewusstem Walderleben und Geschichte, Höhe und Tiefe, Freiheit und Sicherheit zusammengebracht.
"Unsere Gäste sollen Spaß haben und bei uns was Einzigartiges erleben und erfahren," stellt Jörn Nitsch seinen Hochseilgarten vor.
Mit erschwinglichen Preisen wird den Besuchern ein hervorragendes Verhältnis von Preis und Leistung geboten. Aufgrund der abwechslungsreichen Pfade findet jeder, ob jung oder alt, klein oder groß seine eigene Herausforderung. Erfahrene und ausgebildete Sicherheitstrainer unterstützen bei den kleinen und größeren Herausforderungen.
Die Anlage entspricht zudem als einer der wenigen Hochseilgärten in Deutschland den neuesten DIN-Sicherheitsstandards.
Neben dem Abenteuerbereich wird es auch einen speziellen Team-Park geben. Hier steht pädagogisches Klettern im Vordergrund. Seit Jahren werden Hochseilgärten für die nachhaltige Bildung und Förderung von Teams genutzt. Die Erfolge werden in Fachkreisen gelobt. Nutzer finden sich in allen Branchen, vom führenden Wirtschaftsunternehmen bis zum sozialen Verein. Alle nutzen die Wirkung aus den Übungen des gemeinschaftlichen Lösens von Aufgaben. "Wir planen u.a. eine Kletterwand, eine Abseilübung, einen Freier-Fall-Simulator und ein Spinnennetz", zählt Jörn Nitsch auf.
Bereits jetzt werden Reservierungen angenommen.
Momentan herrscht noch reges Treiben: Hoch in den Bäumen hängen Sportkletterer und Höhenarbeiter, die Holzkonstruktionen montieren. Vergangene Woche wurden die sieben 30 Meter hohen Holzmasten als Basis des geplanten Wipfelpfades aufgerichtet.
Ein Sportbogenschütze hat Angelsehnen durch die Bäume geschossen und somit den Verlauf der späteren Sicherungsseile gekennzeichnet. Noch sind von den zukünftigen Kletterpfaden nur die Plattformen in den Bäumen zu sehen. Diese werden in den nächsten Tagen und Wochen durch die Kletterelemente verbunden.
Die Bäume werden beim Bau übrigens nicht verletzt. So werden die einzelnen Bäume von Bohren und Nageln verschont. Alle Verbindungen werden geklemmt.
Generell steht Naturschutz und Nachhaltigkeit für das Projekt im Mittelpunkt. Beispielsweise werden die Wege nur mit Hilfe von Rohstoffen des Waldes markiert und befestigt.
Wenn der Bau weiter nach Plan verläuft wird nach einer kurzen Pre-Opening-Phase am 28.05.2009 die Eröffnung stattfinden.
Der bisher eher beschauliche Ort rückt damit in den Mittelpunkt von Kletterfans, Aktivurlaubern und Herausforderungs-Suchenden.

